1450 freiwillige Einsatzkräfte der niederösterreichischen Feuerwehren kämpften seit Mittwoch letzter Woche in gesamt 650 Einsätzen gegen die Unwetter an. Vor allem in den Bezirken Neunkirchen, Lilienfeld, St. Pölten, Hollabrunn und Gänserndorf kam es zu überfluteten Kellern, Hangrutschungen, Muren und Verklausungen. Landesrat Dr. Stephan Pernkopf bedankt sich bei allen Einsatzkräften: „Viele Länder beneiden uns um das Heer der Freiwilligen, die tagtäglich in unseren Blaulichtorganisationen großartigen Dienst am Nächsten leisten. So sind wir befähigt aus Extremsituationen rasch wieder in die Normalität zurück zu finden.“ Grund für die Unwetterserie der letzten 8 Tage waren besonders labile Luftschichten über Österreich. Diese begünstigten die rasche Bildung von heftigen Gewittern mit Starkregen, Sturm und Hagel. Stellenweise verzeichnete man innerhalb weniger Stunden Niederschlagsraten zwischen 50 und 100 Liter pro m², wie etwa in Hollabrunn, Gloggnitz oder St. Pölten. Derartig große Wassermassen können in solch kurzer Zeit nicht vom Boden und von den Kanalnetzen aufgenommen werden. Die materiellen Schäden der letzten Wochen können über finanzielle Mittel aus dem Katastrophenfonds gemildert werden. Die Gemeinden beurteilen mit Schadenskommissionen die entstandenen Schäden, das Land Niederösterreich überweist danach so rasch wie möglich die Hilfsgelder. Bei aller Tragik der Unwetter der letzten Woche steht aber ein wesentlicher Aspekt im Vordergrund: „Wir haben die Unwetter überstanden, niemand ist verletzt oder gar getötet worden, das ist das Wichtigste“, meint Pernkopf.
Dank an Einsatzkräfte nach Unwetterkatastrophen
Unwetteropfern wird so rasch wie möglich geholfen
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