Die drei „Dirndltal-Alpakas“ mit den Namen Adriana, Destany und Joy sind ein, zwei und sechs Jahre alt und der ganze Stolz ihres Sohnes Lukas (7. J.). Die sanftmütigen und neugierigen, aber stets berechenbaren Tiere erfreuen die Wanderer und auch Schulklassen, die auf den Hof zu Besuch kommen. Martin und Jeanine Mühlbacher berichten: „Unsere Alpakas sind robuste Tiere und ernähren sich von Gras und hochwertigem Heu. Zusätzlich bekommen sie Mineralstoffergänzungen. Im Frühjahr gönnen wir ihnen ein ‚Sandbad‘ und wenn es wärmer ist, werden die Tiere dann geschoren.“ Die Naturhaar-Faser der Alpaka-Wolle wird wegen ihrer Feinheit und hervorragenden Wärmeisolierung, wegen ihrer Knitterrestistenz und dem Tragekomfort sehr geschätzt. Daraus werden dann Schals, Decken, Bettdecken, Strickgarne, Filzprodukte und sogar Teppiche erzeugt. Es gibt über zwanzig verschiedene Farben und Naturtöne. Alpakas sind Herdentiere, stammen aus den südamerikanischen Anden und sind in Chile, Peru und Bolivien beheimatet. In Europa werden die Tiere schon in mehreren Ländern gezüchtet und auch im Pielachtal gibt es nun einige Züchter. Die Tiere sind pflegeleicht, weiden auf den Berghängen und benötigen einen regenfesten Unterstand. Und auf die berühmte Frage „Spucken diese Tiere?“ kann man sagen: JA - aber normalerweise nur auf ihre Artgenossen während der Hierarchiekämpfe.
Alpakas werden auch in Kirchberg gezüchtet
Eine Alpaka-Zucht mit vorerst drei Stuten betreiben seit Jänner 2015 Martin und Jeanine Mühlbacher auf ihrem Bauernhof "Stickl" in der Tradigistergegend im Nebenerwerb.
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