„Fällt die Wehrpflicht, fällt der Zivildienst und damit eines der besten Rettungssysteme der Welt. Aktuell sind 62 Zivildiener im Bezirk St.Pölten, allein beim Roten Kreuz, im Einsatz. Die Standorte in St.Pölten, Herzogenburg und Neulengbach wären ohne den Zivildienst nicht zu betreiben. Weshalb wir uns für ein Ja zur Wehrpflicht bei der Volksbefragung am 20. Jänner stark machen“, informiert LAbg. Bgm. Dr. Martin Michalitsch. „Nur mit der Wehrpflicht können wir eine flächendeckende Versorgung sicherstellen. Denn fast 80 Prozent unserer Zivildiener bleiben auch nach ihrer Präsenzzeit als Freiwillige dabei. Und aus ihrem Umfeld kommen weitere Freiwillige hinzu“, erklärt Rot-Kreuz-Landesgeschäftsführer Peter Kaiser. LH-Stv. Wolfgang Sobotka betont: „Wir haben heute eines der besten Rettungssysteme der Welt. In 98 Prozent aller Einsätze ist ein Rettungswagen in weniger als 10 Minuten vor Ort. International vergleichbare Regionen rangieren bei 15 Minuten und mehr“. „Zivildiener sind überwiegend im Einsatz im Rettungswesen (44%), in der Sozial- und Behindertenhilfe (32%) in der Altenbetreuung (9%) und in Krankenanstalten (6%). Es kommt nicht von ungefähr, dass immer mehr Verantwortungsträger aus allen Parteien die Wichtigkeit ihrer Arbeit anerkennen und sich für die Wehrpflicht aussprechen“, erklärt der Zivildienstsprecher im Nationalrat August Wöginger aus Oberösterreich.
62 Zivildiener im Bezirk, allein beim Roten Kreuz
Nur mit der Wehrpflicht können wir flächendeckende Versorgung sicherstellen.
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