„Die Zukunft unserer Energieversorgung liegt in den Erneuerbaren Energien: Wasser, Photovoltaik, Windkraft und Biomasse helfen uns, sauberen und nachhaltigen Strom zu produzieren und gleichzeitig das Klima zu schützen. Außerdem machen sie uns unabhängig von teuren Energieimporten und stützen die heimische Wirtschaft. Im Bezirk St. Pölten erzeugen 3070 Photovoltaikanlagen, 46 Windräder, 85 Biomasse- und 80 Kleinwasserkraftwerke sauberen Strom für 82.343 Haushalte“, informiert LAbg. Doris Schmidl über die aktuellen Entwicklungen im Bezirk St. Pölten.
„Das Land Niederösterreich deckt seit Ende 2015 100 Prozent seines Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien und ist dadurch zu einer Modellregion in Europa geworden. Gerade Windkraftanlagen und Photovoltaik-Anlagen wurden in den letzten Jahren massiv ausgebaut. Dabei hat sich die Windkraft-Stromproduktion landesweit in den letzten fünf Jahren beinahe verdreifacht, die Photovoltaik-Stromproduktion knapp versechsfacht“, kann LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf stolz berichten.
Jedoch setzt Niederösterreich den Weg der Erneuerbaren Energie konsequent fort. So steht nun die Verdrängung von fossilen Energieträgern wie Öl, Gas oder Atomkraft auf der Agenda. „Jeder kann dazu etwas beitragen. Beispielsweise schon der Austausch von ineffizienten Glühlampen oder Haushaltsgeräten bis zum Vermeiden des Standby-Verbrauchs helfen, Strom zu sparen“, erklären LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landtagsabgeordnete Doris Schmidl.
Einen Überblick über die aktuelle Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien kann unter www.energiebewegung.at auf einem Live-Ticker jederzeit abgelesen werden, insgesamt stehen unter www.enu.at sämtliche Informationen der NÖ-Energie- und Umweltagentur ständig abrufbereit im Internet.
Wichtiger Beitrag des Bezirks St. Pölten zu NÖ-Energiebewegung
Bereits 104 Prozent des Strombedarfs des Landes NÖ aus Erneuerbaren Energien
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