VPNÖ-Krumböck: "Ein"Nein" zum Schulstreik ist zu respektieren"

Bericht über Schulstreik-Aufruf vor niederösterreichischen Schulen: Jugendsprecher Krumböck kritisiert Druck auf Minderjährige.

„Linke und kommunistische Organisationen wie die RKP machen seit Wochen gegen das Kopftuchverbot mobil und zeigen, wie wenig ihnen an den demokratisch-westlichen Werten liegt. Dass sie Schülerinnen und Schüler nun auch direkt vor Schulen für sich gewinnen wollen und sie zum Fernbleiben vom Unterricht aufrufen, ist völlig inakzeptabel“, betont VPNÖ-Jugendsprecher LAbg. Florian Krumböck mit Blick auf aktuelle Medienberichte.

„Das Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren ist eine wichtige Maßnahme für mehr Kinderschutz und Gleichbehandlung. Hier geht es nicht um ein einfaches Stück Stoff, sondern um die Frage, ob wir akzeptieren, dass man schon jungen Mädchen ein Symbol weiblicher Unterordnung aufzwingt“, so Krumböck. Besonders schwer wiegen für den Jugendsprecher die Schilderungen von Schülerinnen und Schülern, die trotz mehrfachen Neins weiter angesprochen worden seien. „So verteidigt man keine Freiheit. Kinder dürfen nicht unter Druck gesetzt oder mit fragwürdigen Aussagen zur Teilnahme bewegt werden. Ein ‚Nein‘ ist zu respektieren“, stellt Krumböck unmissverständlich klar.

„Es darf keine Toleranz für Boykott-Aufrufe oder bewusste Umgehungsversuche des Verbots geben. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat bereits ein höheres Strafausmaß gefordert. Denn bewusste Provokationen gegen unseren Rechtsstaat brauchen deutlich härtere Antworten“, so Krumböck, der abschließend verdeutlich: „Einige wenige haben bis heute scheinbar nicht verstanden, dass der Islamismus der Feind der freien Gesellschaft ist. Anstatt religiöser Extremisten sollten sie junge Mädchen, unsere westlichen Werte und unsere Demokratie verteidigen.“