Bei einem Lokalaugenschein überzeugte sich Bürgermeister Anton Gonaus in Begleitung von Amtsleiter Hannes Karner und Polier Herbert Fohringer bei der Großbaustelle, vom Stand der Arbeiten. Zum Schutz der Häuser am rechten Ufer der Pielach, wird gerade, entlang der Baulandgrenze der Schutzdamm in der Verlängerung der Uferschutzmauer errichtet.
Ende April sollen die Arbeiten in den privat Gärten abgeschlossen und die Gärten in den ursprünglichen Zustand wiederhergestellt sein. Die Uferanlage, linksseitig der Pielach, ist von der Wehr flussaufwärts fertiggestellt. Bürgermeister Anton Gonaus drängte darauf, dass die Uferböschung, so wie vorgesehen, noch im Frühjahr bepflanzt wird. In die Fugen des Steinwurfes werden Weidenstecklinge gesetzt damit die Böschung wieder bewachsen wird und eine entsprechende Beschattung des Wassers ermöglicht wird.
Ein weiteres Ziel der Besichtigung war das geplante Rückhaltebecken. Auf etwa 6 ha kann für etwa 100.000 m³ Wasser Platz geschaffen werden. Es ist damit das größte Rückhaltebecken im Pielachtal und trägt ganz wesentlich zum Hochwasserschutz bei. Tausende m³ Erde müssen unter Berücksichtigung aller ökologischen Auflagen bewegt werden.
Bürgermeister Gonaus führt aus: Uns ist die naturgerechte Ausführung dieses Großprojektes ganz wichtig. Die Ufer, sollen so wie vor Beginn des Projektes, wieder bewachsen werden und somit eine gute Beschattung der Pielach gewährleisten, um eine Erwärmung des Wassers zu verhindern und eine natürliche Uferlandschaft ergeben. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Anrainern, welche durch die Errichtung des Schutzdammes in ihren Hausgärten kurzzeitlich beträchtliche Einschränkungen in Kauf nehmen müssen.
Umweltgerechter Hochwasserschutz in Kirchberg a.d. Pielach
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