Die öffentliche Bibliothek als sogenannter „Dritter Ort“ bietet mehr als Information und gewinnt – gerade im digitalen Zeitalter – als physischer Ort an Bedeutung. Die öffentliche Bibliothek ist Wissensraum, Lernort, Platz zum Treffen sowie Austausch und auch ein wesentlicher Bestandteil in den niederösterreichischen Gemeinden und Pfarrgemeinden. Als gesellschaftliche Zwischenräume sind Büchereien auch Orte an denen „Politische Bildung“ erlebbar gemacht werden kann.
„Anlässlich der Gemeinderatswahlen in Niederösterreich am 26. Jänner 2020 hat die Servicestelle Treffpunkt Bibliothek ein Diskussionsspiel für Erstwählerinnen und Erstwähler sowie interessierte erwachsene Bibliotheksbesucherinnen und Bibliotheksbesucher entwickelt“, erklärt Landesrat Ludwig Schleritzko. „Unter dem Motto ‚Ich rede mit!‘ dienen diese Spielsätze als Diskussionsgrundlage, sind bewusst politisch neutral formuliert und sollen als Anregung zur Diskussion und Information in den Regionen dienen.“
Die rund 260 öffentlichen Bibliotheken in Niederösterreich wurden mit je einem Spielsatz ausgestattet. In den blau-gelben Büchereien wird „Politische Bildung“ aktiv gelebt und es können spannende und rege Diskussionen entstehen. Die Spielsätze enthalten Informations- und Themenkarten rund um Struktur, Organisation und Aufbau des Gemeinderates sowie zum Ablauf von Gemeinderatswahlen. Bibliotheken eignen sich bestens für Formate politscher Bildung und als Veranstaltungsort zu Auseinandersetzungen mit der Politik in der eigenen Umgebung. Sie bilden jene Orte in den Gemeinden, wo sich Menschen jeden Alters treffen um miteinander ins Gespräch zu kommen und um unterschiedlichen Aktivitäten nachzukommen.
LR Schleritzko: "Die öffentliche Bibliotheken sind Orte gelebter Demokratie"
Anlässlich der Gemeinderatswahlen 2020 wurde das Diskussionsspiel "Ich rede mit!" entwickelt.
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