Hochwasserschutz in Weinburg soll 200 Menschen schützen

Pernkopf/Schmidl: Rüsten wir unsere Heimat vor zukünftigen Katastrophen

„Aus Liebe zum Land rüsten wir unsere Heimat vor zukünftigen Katastrophen, daher unterstützen wir das wichtige Hochwasserschutz-Projekt in Weinburg. Mit den geplanten Schutzmaßnahmen am Weinburgbach werden im Endausbau rund 200 Menschen beziehungsweise 63 Objekte vor einem 100-jährlichen Hochwasserereignis geschützt. Schäden in Höhe von rund 10 Millionen Euro sollen damit in Zukunft verhindert werden. Jeder investierte Euro ist ein Euro für die Sicherheit und den Schutz der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher“, betont LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Für dieses nun in der Landesregierung einstimmig beschlossene Vorhaben stellt das Land Niederösterreich 482.500 Euro und der Bund 330.000 Euro zur Verfügung. Die Gemeinde Weinburg übernimmt 137.500 Euro der Gesamtinvestition von 550.000 Euro. Vorgesehen sind unter anderem zwei Rückhaltebecken und eine Aufweitung des Weinburgbaches, um den Ortskern von Weinburg und die NÖVOG-Trasse sowie die Landesstraße vor Hochwasser schützen.

Landtagsabgeordnete Doris Schmidl ergänzt: „Uns allen ist das Hochwasser im September 2024 noch gut im Gedächtnis. Schon damals haben vielerorts bestehende Schutzmaßnahmen noch Schlimmeres verhindert. Vor diesem Hintergrund ist das geplante Projekt in Weinburg eine wichtige Investition, um auf künftige Überflutungen bestmöglich vorbereitet zu sein.“

Pernkopf erklärt abschließend: „Seit 2002 wurden etwa 800 Hochwasserschutzprojekte umgesetzt, dadurch wurden mehr als 300 Gemeinden sicherer gemacht. Hochwasserschutz ist heute immer ein Mix aus Dämmen, mobilen Elementen und Wasserrückhalt. Ein Drittel fließt in Projekte, mit denen Gewässern mehr Platz gegeben wird.“ Die größeren Maßnahmen, die derzeit in Bauphase stehen, sind unter anderem der Hochwasserschutz in Wöllersdorf-Steinabrückl, St. Veit an der Gölsen und Zellerndorf.