Naturnahe Uferverbauung beim Hochwasser in Kirchberg

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Im Zuge des Hochwasserschutzprojektes linksufrig der Pielach werden die Uferböschungen großteils durch Steinschlichtungen gesichert.

Bei den Liegenschaften von vier Familien in der Linke Au erfolgt die Absicherung des Ufers auf deren Wunsch durch eine Krainerwand. Das ist eine naturnahe Stützwand. Sie besteht aus einer Gitterstruktur aus Holz mit langen Trägern längs der Hangrichtung, den sogenannten Läufern. Und mit kürzeren Hölzern zum Hang hin, die als Klammern bezeichnet werden. Die Krainerwand wurde auf einer Länge von rund 80 Metern errichtet. Die Anrainer Josef und Claudia Flieger, Gerhard und Rosi Kurz, Karl Kurz und Jochen Lang hatten die Gemeinde schon im Zuge der ersten Planungs-arbeiten für das Hochwasserschutzprojekt ersucht, eine Krainerwand im Bereich ihrer Grundstücke zu errichten. Die Arbeiten wurden von der Baufirma Traunfellner durchgeführt. Anrainer Gerhard Kurz informiert: „Das ist eine besonders naturnahe Uferverbauung mit Lärchenholz-Stämmen. Hinterfüllt wird das Ufer dann mit Erde und Grobschotter. Die Begrünung des Ufers erfolgt mit Weidengeflecht wie Bachflieder und Eschen, was zu einer besonders intensiven Verwurzelung beitragen soll. Wir möchten wieder eine möglichst naturnahe Au-Landschaft haben.“

Bürgermeister Ök. Rat Anton Gonaus zum Hochwasserschutzprojekt: „Die Sicherung der Uferböschungen auf der linken Pielachseite oberhalb der neuen Wehranlage ist abgeschlossen und optimal ausgeführt worden. Großteils wurde ein Steinwurf zur Ausführung gebracht, mit Grobmaterial und Erde hinterfüllt und bei den Steinfugen wurden Weidensetzlinge gesetzt. Ein Teil der der Ufersicherung wurde auf Wunsch der Anrainer als Krainerwand ausgeführt, eine besonders umweltfreundliche Art zur Sicherung des Ufers.“